Schröpfkopfbehandlung



CIMG0701
DSC01306
Schrkopfm2
CIMG0698
Angel 1
CIMG1143
CIMG0669
1/7 
start stop bwd fwd

Das Schröpfen entstand aus der Volksmedizin und ist in der trad. chinesischen Medizin eingebettet, aber auch schon im klassischen Altertum (griechische und ägyptische Ärzte) wurde die Methode angewandt.

Beim Schröpfen wird die Luft in unterschiedlich geformten Hohlkörpern (meist aus Glas) erhitzt und diese dann sofort auf die Haut (am Rücken) gesetzt. Durch das Verbrennen der Luft im Hohlraum wird ein Unterdruck erzeugt, der das Gewebe in den Schröpfkopf ein-gesaugt, mit der Idee, durch den Unterdruck eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut zu erreichen.

Es gibt unterschiedliche Techniken der Schröpfkopfkopfbehandlung, z. B. blutiges oder unblutiges Schröpfen und Schröpfkopfmassage.

• Beim blutigen Schröpfen wird, ehe das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird,die Haut angeritzt. Damit zieht der Unterdruck das Blut verstärkt durch die Verletzungen heraus. Es handelt sich um eine Art des Aderlasses.
• Demgegenüber steht das trockene Schröpfen, bei dem das Schröpfglas auf die unversehrte Hautstellen gesetzt wird.


Wirkung

• Hyperämie des Gewebes (übermäßiges Blutangebot im Gewebe durch Gefäßweitstellung)
• Auflösung von Kongestionen (entzündlicher Blutandrang)
• Aktivierung des Stoffwechsels
• Unterstützt und fördert die Ausleitung und Entgiftung
• Regt das Immunsystem an
• Schmerzlindernd
• Krampflösend
• Entspannend


Moderne Therapeuten der Schröpftherapie gehen davon aus, dass durch Schröpfen am Rücken Reflexzonen gereizt werden, die ihrerseits auf innere Organe und Organsysteme einwirken. Durch den Sog auf die Haut erfolgt eine Weitung der Blutgefäße. In Einzelfällen hat Schröpfen hat leichten Nebenwirkungen: Während des Schröpfens sammelt sich ver- mehrt Blut an der behandelten Stelle, so kann ein lokales Hämatom (Bluterguss) entstehen. Gelegentlich kann sich (insbesondere bei starkem Unterdruck oder langer Applikation) eine leichte Blase an der Behandlungsstelle bilden.

Schröpfen ist kostengünstig und bei Einhaltung hygienischer Standards risikoarm, sie kann als Reflexzonen- und Ausleitungstherapie dienen.